Christentum in Europa – von Dominanz zur Duldung?

Unser vom Christentum geprägtes Land erlebt in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel. Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen bringen ihren Glauben und ihre Werte nach Deutschland. Stehen wir bereits “Im Kampf der Kulturen”?

Ist die Existenz der europäischen, abendländischen Kultur gefährdet? Ist der christliche Glaube zukunftsfähig in Europa? Hat ein säkularisiertes Europa bessere Chancen den Islam zu assimilieren? Wird es zu einer Einigkeit auf der Ebene der aufgeklärten Vernunft kommen? Was können wir als Bürger und als Christen unternehmen, damit die Situation nicht außer Kontrolle gerät?

Das sind Fragen, auf die Pfr.Dr.Paul Murdoch differenziert aber deutlich Antwort geben wird. Es handelt sich bei seinen Ausführungen nicht um theoretische theologische oder philosophische Fragen, sondern um die ganz konkreten Möglichkeiten und Schwierigkeiten eines gemeinsamen Lebens in einer Gesellschaft, vor allem um ein aktuelles und glaubwürdiges Leben als Christen hier und heute.

Der Referent:

Dr. Murdoch, Jg. 1952, ist promovierter Theologe und Pfarrer der Württembergischen Landeskirche. Neben dem Gemeindepfarrdienst arbeitete er auch in verschiedenen Ländern und Kulturen, die vom Animismus, Islam und Hinduismus geprägt sind – von 1986 bis 1994 in der islamischen Republik Pakistan.

Seit 2000 ist er Vorsitzender des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz, 2006 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn-Kapstadt-Colombo), seit 2007 Vorsitzender des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit. Seit wenigen Wochen ist er als Lehrer am Albrecht-Bengel-Haus tätig. Dr. Murdoch ist verheiratet und hat sechs Kinder.

Freitag, 06. November 2009, Saal des CVJM-Denkendorf